There’s nothing like starting young – hippie hey!

Aus diesem wahnsinnig schönen Stoff von Lillestoff habe ich für unsere 2-jährige Tochter eine Jacke genäht. Die Kapuze ist doppelt genäht, der Rest der Jacke in einfacher Stofflage ohne Futter. Ist eher etwas für sommerliche Tage oder für drüber, aber der Sommer kommt! Und der Stoff ist ja wohl ein absolutes Muss für jeden angehenden Hippie mit Hippieeltern und VW-Bus 🙂 Die Taschen fallen gar nicht auf, ich habe sie in das Muster eingebettet und mit einem Zierstich angenäht… eine junge Dame benötigt übrigens unbedingt ZWEI Taschen (erst hatte ich die Jacke mit nur einer Tasche genäht, was für ein Fauxpas O.O ) Wird glaube ich ein neues Lieblingsteil! Nicht nur von mir 🙂

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Waffeln ohne Zucker II – oder auch Mini-Pfannkuchen

Jetzt werdet ihr sagen: Was ist das denn? Pfannkuchen sind doch immer ohne Zucker??? Stimmt, der kommt ja hinterher drauf. Ich wollte aber Pfannkuchen backen, die man auch gut mitnehmen kann und die auch am nächsten Tag noch schmecken und wo auch kein Zucker hinterher drauf muss. Und was liegt da näher, den Waffelteig, den ich ja schon gepostet habe, mal in die Pfanne zu hauen? Genau! Nix!

So habe ich das dann auch gemacht. Ich habe allerdings mehr Milch genommen, der Pfannkuchenteig muss ja besser verlaufen, damit sie schön dünn werden. Ich habe auch keine großen Pfannkuchen gemacht sondern Mini-Pfannkuchen. Ich war echt begeistert, dass das auch so geht, mal was anderes als Waffeln – jedenfalls optisch 🙂

Was mich ein bisschen stört, ist, dass die Pfannkuchen sehr fettig sind, da brauch man viele Feuchttücher, wenn man sie für unterwegs mitnimmt 🙂 Was auch ganz toll geht, ist, sie zu füllen (zB mit Obst) und zu rollen, ein optisches Highlight, auch für das Kitafrühstück. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Vielleicht habt ihr auch noch Ideen, was man aus dem Teig noch so machen kann? Schreibt mir, ich bin immer für neues offen 🙂

Ich habe heute leider kein Photo für euch – die nächsten Mini-Pfannkuchen werden aber abgelichtet 🙂

Nicht Geschirrtuch – Cacheur! Das ist französisch, das verstehst du nicht…

Ich besuche ja seit ein paar Monaten einen Nähkurs, der mir sehr gut gefällt. Es ist eine bunte Mischung an Leuten und auch beim Nähniveau sind große Unterschiede da, aber es macht sehr viel Spaß, weil man sehr individuell arbeitet und auch von anderen Hilfe bekommt – oder auch selbst hilft. Langsam bin ich ja so weit, dass ich auch mal einen wohlgemeinten Tipp loswerden kann, ist auch schön zu sehen 🙂

Ach ja, der Cacheur… einmal wusste ich am Tag vor dem Kurs nicht, was ich nähen sollte und habe mich etwas umgeschaut im Internet. Bin auf eine Dame gestoßen die sich einen Rock selbst genäht hat und auch selbst die Maße berechnet hat. Dachte ich mir, das kann ich auch. Und einen Cacheur wollte ich schon immer für mich nähen, und Leinenstoff hatte ich auch (finde die beige/neongelb-Kombi so schön). Gut, dann habe ich mir überlegt, wie lang der Cacheur werden soll (nicht lang, habe mich für 23cm entschieden), dann meinen Umfang gemessen an der dicksten Stelle und 2cm zugegeben). Der Rest hat sich dann irgendwie entwickelt, habe dann die Stoffe kombiniert und zusammengenäht, innen noch mit schwarzem Stoff gefüttert und hatte dann ein großes rechteckiges Stück Stoff. Habe dann meine Maße genommen von der Stelle, wo der Cacheur bei mir aufhören würde. Die Differenz habe ich durch 4 geteilt, da ich 4 Abnäher einnähen wollte. Es waren 12 cm. Also pro Abnäher müsste ich 3cm Umfang „wegnähen“. Dies bedeutet ja, dass ich den Abnäher 1.5cm breit mache. Gesagt, getan, und schwupps war der Cacheur auch schon fertig. Fast: Habe noch einen Druckknopf angebracht, so dass eine Wickeloptik entstand. Ich finde den super. Ein Kollege im Büro fragte mich: Was ist das eigentlich, was du da anhast? Ich: Ein Cacheur. Er: Achso, ich dachte er, ein Geschirrtuch. Ich: Cacheur – das ist französisch, das verstehst du nicht…

BildMänner! Keine Ahnung von Mode! 🙂

Was lange währt, wird endlich… ein Raglankleid

Dieses Kleid liebe ich! Ich hatte es erst komplett nach einem Schnitt von *Allerlieblichst* genäht, allerdings hat mir der Rock vom Schnitt her nicht gefallen… also das Kleid erstmal in die Ecke geworfen bzw. auf den To-Do-Stapel, auch genannt der Darum-Kümmer-Ich-Mich-Später-Vielleicht-Wird-Nie-Was-Draus-Stapel. Vor einer Woche habe ich das wieder in der Hand gehabt und erst einmal den Rock abgeschnitten, so dass nur noch ein Raglanshirt übrig war. Kurzer Prozess. Anschließend habe ich einen Rock nach eigenem Schnitt zugeschnitten (Schnittmuster abgenommen von einem meiner Lieblingsröcke). Als Stoff habe ich Jersey gewählt, der relativ schwer ist (aber nicht dick) und sich beim fallen viel bewegt, so dass er dadurch die Figur umschmeichelt. Das Ergebnis ist besser als ich vermutet hätte und ich liebe das Kleid, es sieht trotz einfacher Mittel echt schick aus… zur Veranschaulichung habe ich euch ein paar Bilder angefügt 🙂

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